Montag, 23. September 2019

Alles dreht sich um's Gewicht

Freitag Morgen saß der Schock tief. Ich habe mich tatsächlich auf die Waage gestellt. Nach knapp drei Wochen diszipliniertem Essen (mit kleinen Ausnahmen am Wochenende).
67,2 kg!
Ich hab mit weniger gerechnet. 2kg weniger! Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Zwar ist mein Körpergefühl nicht das Beste, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sich was geändert hat. Nicht merklich, aber wenigstens etwas.
Mein Freund wusste direkt was los war und meinte, dass ich nicht aufgeben sollte und weiter machen soll. Ich soll es bis zum Ende des Jahres durchziehen. Ich würde noch sehen, dass es funktioniert. Aber ein kleiner Erfolg hätte die Motivation zum Durchhalten genährt.
Aber so? Was ist wenn es so bleibt? Wenn mein Gewicht stagniert?
Demnächst müssten auch Sporteinheiten neben meinen 2x Kendo kommen. Ich weiß, dass es mir gut tut, aber mich dazu aufzuraffen und Freizeit dafür zu opfern ist nicht so leicht. Ich hatte gehofft, es würde reichen, wenn ich beim Essen diszipliniert bin. Ohne Sport geht es dann doch nicht.
Das kommende Wochenende ist mein Freund nicht da und darauf machen wir einen Kurzurlaub in Wien. Mit anderen Worten es lohnt sich erst in der 41. KW über zusätzliche Sporteinheiten nach zu denken.
Gestern war ich schon etwas schockiert als wir Spazieren waren und ich nach kurzer Zeit das Laufen in den Knien spürte und froh war, wenn eine Sitzgelegenheit da war. Keine Ahnung woher diese Schwäche auf einmal her kommt.

Ich sollte übrigens dringend damit aufhören, kleine Wunden am Körper aufzukratzen. Ich hab kein so gutes Heilfleisch und man sieht die Stellen noch Monate/Jahre später.

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