"Eight, hast du deine Tage?"
Meine Laune ist derzeit sehr wechselhaft. Wahrscheinlich liegt das größtenteils an der Prüfungsvorbereitung. Ich stehe unter Strom, dadurch bin ich leicht reizbar und ab und zu habe ich das Gefühl, die Zeit arbeitet gegen mich. Derzeit gehe ich sogar gerne zur Berufsschule - im 1. Lehrjahr beim Metalllehrgang war das letzte Mal, als ich die Schule anstatt der Arbeit bevorzugt habe. Sie beruhigt mich in gewisser Weise, nimmt die ganze Hektik aus dem Ganzen raus.
Dabei schneide ich bei den alten Prüfungen gar nicht so schlecht ab. Das schlechteste war am Anfang 1x ausreichend, danach war es meistens befriedigend und heute habe ich sogar gut wieder bekommen. Aber es reicht nicht. Besonders komme ich mir wie die Dümmste von uns allen vier Verkürzern vor. Die anderen haben immer mehr Prozente als ich, finden gewisse Dinge logisch und joar .. dabei bin ich doch gut. Wieso bin ich nun schlechter als alle anderen?
Eine 2 sollte mir eigentlich vollkommen reichen, aber etwas in mir weigert sich dagegen, etwas unter 90% (es gibt erst ab 92% eine 1) als eine gute Note zu empfinden.
Ab und zu könnte ich heulen. Ab und zu möchte ich einfach alles über Haufen werfen, mich ins Bett legen und ausruhen. Ich schlafe im Moment nicht so gut. Wenn ich zu Hause bin helfe ich kurz im Haushalt, ehe ich mich direkt wieder ans Lernen begehe. Das soll bis Mai so weiter gehen? Ich gehe daran noch kaputt. Aber ein Lichtblick gibt es jah: Schweden! Wobei mein Kumpel Montags - Mittwochs doch zur Uni muss, weshalb ich mir überlegt habe Prüfungsunterlagen mit zu nehmen. Lernen, lernen, lernen.
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