Samstag, 21. Januar 2017

Die äußere Realität

... passt sich unserer inneren Welt an.

Ich habe mir letztes Jahr einen Haushaltsplaner für 2017 gekauft. Eigentlich wollte ich nur einen Kalender haben, wo ich wichtige Termine reinschreiben kann. Er sollte handlich sein und nun hab ich einen viel zu großen. Ich habe ihn mir trotzdem geholt, weil da schöne Texte drin stehen. Unteranderem stammt auch dieser Satz aus diesem Buch.
Ich finde es stimmt. Wenn ich negative Gedanken habe, dann nehme ich meine Umwelt auch negativ wahr. Ein Grund, weshalb ich versuche mir nicht zu viele Gedanken zu machen. Aber wie ihr vielleicht im letzten Post gemerkt habt, ist es nicht so einfach. Ich tendiere dazu mir die schlimmsten Szenarien vorzustellen. Dadurch mache ich mir jetzt schon unnötig Sorgen, denn vielleicht passiert das alles gar nicht und mein Wunsch geht doch in Erfüllung.

Am Mittwoch hatte es eigentlich ganz gut funktioniert. Ich war spät dran und war dann etwas geknickt, dass der Arbeitskollege schon zur Kaue (da wo wir unsere Arbeitskleidung anziehen) gelaufen war und nicht auf mich gewartet hatte. Erst hatte ich negative Gedanken, aber ich habe mich davon freigesprochen und nachher ihm eine Nachricht geschrieben, dass ich leider spät dran gewesen wäre. Er hatte nur erwidert, dass es kein Problem sei, er hatte gedachte ich würde mit jemand anderen zusammen später kommen. Es war also alles okay. Hätte ich wie gewohnt einen riesen Aufstand gemacht und ihm irgendetwas an den Kopf geworfen, dann hätte das nur böse enden können. Das war die gute und richtige Art und Weise damit umzugehen und eigentlich möchte ich das nun immer so machen. Nicht direkt an das Schlimmste denken, sondern erst mal herausfinden was Sache ist, bevor man zu viel hineininterpretiert und dann eine Drama um nichts macht.

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