Dienstag, 24. Januar 2017

When nothing is sure

... everything is possible

Es fällt mir schwer nicht auf den Ex-Azubi neidisch zu sein, der nun mit meiner Lieblingsschicht zusammen arbeitet und somit viel Zeit mit ihnen verbringt. Ich versuche es zu verdrängen. Doch manchmal holt mich dieses schlechte Gefühl wieder ein. Die negativen Gedanken rücken in den Vordergrund und ich frage mich immer wieder, ob sich bis Juni nicht alles ändert und sie ihn behalten wollen.
Das Verdrängen hilft mir, damit ich keine Hassgefühle gegen den Ex-Azubi aufbaue, doch andererseits könnte es mich hinterher sehr verletzten, wenn ich nicht mit den Schlimmsten rechne. Es könnte mich dann ziemlich aus der Bahn werfen, weil ich an den Worten "Ich versuche, dass du auf unsere Schicht kommst" festhalte und Hoffnung habe. "Aber ich kann nichts versprechen", weder das die Vorgesetzten auf ihn hören und dann einen Wechsel ermöglichen, aber gleichzeitig auch nicht, ob der Wunsch bestehen bleibt mich auf die Schicht zu bekommen.

Oh man, wieso beschäftigt mich ein Thema so sehr, welches noch in weiter Ferne liegt? Weil ich sie nun ständig zusammen sehe und es mir die Luft zum Atmen zuschnürt. Ich werde immer wieder mit diesem Thema konfrontriert und habe das Gefühl ich entferne mich immer mehr von ihnen. Er kann nun richtig Kontakt mit ihnen knüpfen, vielleicht sogar sowas wie Freundschaften schließen. Und ich bleibe dann zurück. Es ist lächerlich, allein wenn ich diesen Text schreibe kommen mir die Tränen und ein Kloß bildet sich in meinem Hals. Dabei mache ich mir vielleicht umsonst Kummer .. aber es ist mir nun mal unheimlich wichtig!

Ich versuche einfach nach wie vor fröhlich zu sein und der Sonnenschein der Abteilung zu bleiben. Sie sollen mir nicht anmerken, dass ich mir jetzt schon Gedanken mache. Denn ich möchte sie auch nicht beeinflussen, dass sie nachher ihre Meinung nur nicht ändern, weil ich am Rad drehe und demnach unzufrieden sind, weil sie einen guten Arbeiter abgegeben haben und es bereuen.

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