Ich habe tatsächlich gestern den Unterschied zwischen diesen beiden Charaktereigenschaften im Internet gesucht, um zu wissen welche der Beiden derzeit auf mich zutrifft. Es ist nur ein kleiner, feiner Unterschied, der bei mir nicht wirklich zur Geltung kommt, weshalb man sagen kann, dass ich sowohl neidisch als auch eifersüchtig auf den gerade ausgelernten Azubi bin. Er ist ein echt netter Kerl, aber aufgrund der Tatsache, dass er mit meiner Lieblingsschicht nun zusammen arbeitet, fange ich an ihn unsympathisch zu finden.
Zwar hatten die Kollegen meiner Lieblingsschicht mir gesagt, dass sie versuchen würden, dass ich Ende Juni doch noch zu ihnen komme, aber wer weiß was bis dahin alles passiert. Bis dahin können sie ihm so viel beibringen, was ich noch nicht kann oder weiß. Bis dahin können sie ein eingespieltes Team sein.
Und dann ... wollen sie vielleicht nicht mehr tauschen sondern ihn behalten. Bei mir würden sie schließlich fast wieder bei Null anfangen.
Als mir das gestern klar wurde, war meine gute Laune dahin. Ich habe Angst, dass sich dieser Wunsch dieses Jahr nicht erfüllt. Und was dann? Denn mittlerweile bin ich an einem Punkt angelangt wo ich sage, auf diese Schicht oder gar nicht. Ich weiß, wenn ich auf die anderen Schichten komme, werde ich meines Lebens nicht froh. Dann würde ich nicht mehr gerne arbeiten gehen, wie es jetzt der Fall ist, wenn ich mit denen zusammen arbeite. Dann könnte ich auch gleich die Firma wechseln oder aber mich doch weiterbilden lassen und nachher eine höhere Position einnehmen. Aber egal wie ich es drehe und wende, ich habe das Gefühl, dass ich auch mit meinen B Plänen nicht zufrieden sein werde. Was spielt Geld schon für eine Rolle, wenn man sich zur Arbeit quälen muss?
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